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Amazon unterstützt europäische Ladeinfrastruktur

Ein Lkw auf einem Rastplatz an der Ladesäule
Die Identifizierung der besten Standorte für Ladeinfrastruktur ist eines der größten Hemmnisse für die Dekarbonisierung des Transportsektors
© Foto: scharfsinn86/ AdobeStock

Amazon stellt eine neue Open-Source-Technologie namens Chalet vor, die Privatwirtschaft, Regierungen, Stromnetzbetreibern und lokalen Behörden dabei hilft, geeignete Standorte für elektrische Ladestationen für schwere Nutzfahrzeuge zu identifizieren.


Datum:
13.09.2023
Autor:
Magdalena Auerweck
Lesezeit:
3 min
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Die Transportbranche ist für 22 Prozent der gesamten EU-Treibhausgasemissionen verantwortlich. Ihre Elektrifizierung ist eine der vielversprechendsten Hebel, um CO2-Emissionen aus dem Verkehr zu reduzieren. Die öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge hinkt jedoch bislang den Anforderungen des öffentlichen und privaten Sektors hinterher. Eine der größten Herausforderungen liegt hierbei in der Ermittlung der besten Standorte, um die Nutzung in der gesamten öffentlichen und privaten Industrie zu maximieren und die am stärksten ausgelasteten Transportrouten in Europa auszubauen.

Amazon stellt am 13. September das Tool Chalet vor, welches dieser Herausforderung begegnet, indem Transport- und Logistikbetreiber über das Tool spezifische Standorte und Routen für ihr Logistik-Netzwerk sowie individuelle Faktoren wie Fahrzeugbatterie, Reichweite und Transitzeiten eingeben können. Chalet berücksichtigt diese Faktoren und erstellt eine Liste der optimalen Ladestandorte.

Unterstützer der Open-Source-Technologie

Die Sustainable Freight Buyers Alliance (SFBA) ist eine unabhängige Branchenallianz von Frachteinkäufern, die sich in Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedern und Partnern der Beschleunigung der Dekarbonisierung des Frachtverkehrs widmet, insbesondere über die Einführung von Elektro-Lkw. Die Allianz nutzt das Tool, um eine von der Industrie erarbeitete Prioritätenliste zur Platzierung der Ladeinfrastruktur zu erstellen. Darüber hinaus appelliert die Allianz an die Branche, sich mithilfe von Chalet an der Standortbestimmung zu beteiligen. Je mehr Transport- und Logistikanbieter ihre Anforderungen in das Tool eingeben, desto besser spiegelt die Standortkarte die Bedürfnisse der Branche wider.


"Um die Einführung von Elektro-Lkw zu beschleunigen, sind Tools wie Chalet ein entscheidender Faktor zur erfolgreichen Dekarbonisierung unserer Branche. Wir appellieren an die Branche, Informationen in das Tool einzugeben, um ihre Bedürfnisse abzubilden."

sagt Rik Arends, Direktor Sustainable Freight Buyers Alliance, Smart Freight Centre.


Auch andere Industrieteilnehmer begrüßen das neue Tool. So ermutigt der Wirtschaftsverband Eurelectric seine Mitglieder zur Teilnahme, da die resultierende Standortkarte die realen Bedürfnisse der Branche umso realistischer abbildet, je größer die Beteiligung ist. Alle unternehmensspezifischen Informationen werden anonymisiert und vertraulich behandelt.

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