Mit Goldplättchen im Gesamtwert von 400.000 Euro hat ein Autobesitzer in Moskau seinen Sportwagen vom Typ Porsche 911 veredelt. Für die ungewöhnliche Ummantelung seien 20 Kilogramm des glänzenden Metalls nötig gewesen, berichtete die Zeitung "Komsomolskaja Prawda". Der Fahrzeughalter stelle aber die "halbe Million auf Rädern" keinesfalls in eine schützende Garage, sondern parke das Auto am Straßenrand von Moskau. Experten zufolge ist der Wagen ein weiterer Hinweis auf den steigenden Luxus in der russischen Metropole. Allerdings profitiert nur ein Bruchteil der Bewohner davon. Knapp 400.000 Euro im Zug vergessen:Besitzer meldet sich nicht Ein Unbekannter hat vor zwei Jahren auf einer Zugtoilette fast 400.000 Euro liegen lassen und sich seither nicht mehr nach dem Geld erkundigt. Ein Sprecher der Deutschen Bahn bestätigte jetzt einen Bericht des "Wiesbadener Kuriers". Ein Rentner aus Wiesbaden hatte demnach im Oktober 2006 das Geld in einer Plastiktüte in einem ICE von Berlin nach Frankfurt entdeckt und abgegeben. Meldet sich bis zum Ablauf der dreijährigen Frist im Oktober 2009 niemand, gehen die 391.000 Euro und 9.000 Dollar in den Besitz der Bahn über. Der Wiesbadener soll lediglich einen Finderlohn von 6.000 Euro erhalten. Ein Bahnsprecher verwies auf die gesetzlichen Bestimmungen. Nach Paragraph 981 des Bürgerlichen Gesetzbuches fällt Geld, das in Bundes- oder Landesbehörden oder "Verkehrsanstalten" gefunden und abgegeben wurde, nach Ablauf der Drei-Jahres-Frist an diese Einrichtungen. Eine Aufstockung des Finderlohnes lehnte die Bahn dem Zeitungsbericht zufolge ab. (dpa/stb)
Am Rande: Ein vergoldeter Porsche und Vermögen auf der Zugtoilette
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