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Air France-KLM fliegt wieder in Richtung Gewinnzone

Für das Geschäftsjahr 2010/11 rechnet AF-KLM mit einem zweistellig negativen Ergebnis oder sogar einem Gewinn
© Foto: KLM

Die französische Fluggesellschaft meldet vor allem im Frachtbereich Wachstum / Konzentration auf Belly-Kapazitäten in den Passagiermaschinen macht sich bezahlt


Datum:
28.07.2010
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Paris. Air France-KLM hat von April bis Ende Juni, dem ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11, einen operativen Verlust von 132 Millionen Euro verbucht. Im Vorjahreszeitraum hatte er noch bei 496 Millionen Euro gelegen. Für die Erholung sorgte unter anderem das Wachstum im Frachtbereich. Das teilte die französische Fluggesellschaft heute bei ihrer Bilanzpressekonferenz mit. 

Im Cargogeschäft konnte die Airline den Umsatz im ersten Quartal um 42 Prozent steigern. Das operative Ergebnis liegt mit elf Millionen Euro erstmals seit langem wieder im positiven Bereich. Im ersten Quartal des vorherigen Geschäftsjahrs machte AF-KLM im Cargobereich noch 197 Millionen Euro Verluste, am Ende des Jahres summierten sich die Verluste auf 436 Millionen Euro im Cargobusiness.

AF-KLM-Chef Pierre-Henri Gourgeon betonte, dass sich die Konzentration auf die Vermarktung von Belly-Kapazitäten in den Passagiermaschinen voll ausgezahlt habe. Der Ladefaktor bei der Beiladung habe sich um sieben Prozent verbessert. Über das gesamte Cargosegment inklusive der Frachterflotte von derzeit 14 Flugzeugen habe sich der Ladefaktor von 63,2 auf 69,6 Prozent erhöht. AF-KLM hat seit Anfang 2009 die Kapazität um 6,8 Prozent zurückgefahren.

Die Umsätze pro Unit hätten sich dank der Kapazitätsreduzierung von April bis Juni um annähernd 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöht und lägen fast wieder auf Vorkrisenniveau, sagte Gourgeon. Eine solch rasante Zunahme habe es in der Firmengeschichte noch niemals gegeben. Eine Abschwächung des starken Frachtaufkommens sei derzeit nicht abzusehen.

Für das Gesamtjahr rechnet Gourgeon im Cargogeschäft mit einem nur zweistelligen negativen Ergebnis oder sogar einem Gewinn. AF-KLM werde an der Strategie festhalten, verstärkt die Ladefaktoren in der Belly-Beiladung zu erhöhen, weil dies der günstigste Weg sei, die Cargoumsätze zu steigern. Nur zehn Prozent des verfügbaren Frachtaufkommens im Markt verlange explizit den Platz, den man nur in reinen Cargomaschinen bieten könne. (diwi)

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