Potsdam. Das Bundesverkehrsministerium und die Ministerien der Länder haben sich auf den so genannten Fünfjahresplan für Straßenbauprojekte geeinigt. In Brandenburg seien 51 Projekte mit einem Investitionsvolumen von rund einer Milliarde Euro vorgesehen, teilte Infrastruktur-Staatssekretär Reinhold Dellmann am Freitag in Potsdam mit. „Es ist gut, dass der Bund den Fünfjahresplan vorgelegt hat“, erklärte er. Der Bund müsse aber auch die notwendigen Mittel für die Länder bereitstellen. Denn dem geplanten Investitionsvolumen stünden derzeit Finanzzusagen des Bundes in Höhe von 200 Millionen Euro bis 2010 gegenüber. Positiv sei, dass auf der Liste so wichtige Vorhaben wie der Umbau des Autobahndreiecks Schwanebeck sowie der weitere Ausbau des Berliner Nordrings A 10 stünden, betonte Dellmann. Zudem enthalte die Liste die Ortsumgehungen Spremberg, Wiesenau/Brieskow-Finkenheerd, Teschendorf und Löwenberg, Ahrensfelde und Bad Liebenwerda sowie die Ortsumgehungen Brandenburg Süd und Cottbus. Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Wilfried Schrey, begrüßte die Einigung. „Damit wissen wir endlich, welche Straßenbaumaßnahmen der Bund in Brandenburg in den nächsten fünf Jahren realisieren will.“ Der Brandenburger CDU-Bundestagsabgeordnete und zuständige Berichterstatter im Verkehrsausschuss, Jens Koeppen, betonte, für die wirtschaftliche Entwicklung in Brandenburg bleibe der Ausbau der Infrastruktur unverzichtbar. (dpa)
51 Verkehrsprojekte für eine Milliarde Euro in Brandenburg geplant
Bundesverkehrsministerium und die Ministerien der Länder haben sich auf den so genannten Fünfjahresplan für Straßenbauprojekte geeinigt