50 PIN-Gesellschaften sollen weitergeführt werden

26.05.2008 16:53 Uhr

Verkaufsgespräche schreiten fort: Verhandlungen mit "drei nachhaltigen Interessenten".

Köln. Die rund 50 nicht insolventen Gesellschaften des angeschlagenen Postdienstleisters PIN Group sollen ohne zeitliche Begrenzung weiterbetrieben werden. Das kündigte der zuständige Insolvenzverwalter Bruno M. Kübler am Montag in Köln an. Die Gläubigerversammlung habe am Freitag beschlossen, dass die Gruppe in jedem Fall fortgeführt werden solle. Wenn die derzeitigen Übernahmeinteressenten nicht den angestrebten Kaufpreis bieten sollten, werde er die Gesellschaften bis auf weiteres selbst weiterführen. Kübler betonte, dass noch immer "mit drei nachhaltigen Interessenten" verhandelt werde. Diese Verkaufsgespräche seien inzwischen weit fortgeschritten. So sei weiterhin eine "größere Lösung" - nämlich der Verkauf weiter Teile der Gruppe - möglich. Allerdings werde nicht mehr das Ziel verfolgt, das gesamte bundesweite Zustellnetz der PIN-Gruppe zu verkaufen. Aussichtsreichster Bieter dafür sei die französische Post "La Poste" gewesen, die sich jedoch Ende März als Bewerber zurückgezogen habe. Für den Verkauf bestehe kein Zeitdruck. "Die verbliebenen rund 50 solventen operativen PIN-Gesellschaften tragen sich derzeit aus dem Cashflow", erläuterte Kübler. "Insbesondere die Berliner PIN Mail AG steht auf wirtschaftlich soliden Füßen und ist in der Lage, im Verbund mit den Ostgesellschaften der PIN-Gruppe weiter zu wachsen und positive Erträge zu erwirtschaften", unterstrich der Insolvenzverwalter.

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