Schwerin. Auch in Mecklenburg-Vorpommern könnten in Kürze 25-Meter-LKW unterwegs sein. Das bestätigte Ulrich Vetter, Sprecher des Verkehrsministeriums in Schwerin, der VerkehrsRundschau auf Anfrage. „In unserem Hause liegen verschiedene Anträge vor. Wir prüfen diese unvoreingenommen", sagte Vetter. Wann dieses Verfahren abgeschlossen sein könnte, sei derzeit jedoch nicht absehbar. Tatsache sei, dass, im Falle eines „Ja" der Einsatz solcher überlangen LKW im Rahmen eines zeitlich befristeten Feldversuchs erfolgen würde, so wie das beispielsweise bereits in Niedersachsen der Fall ist. Dieser Großversuch wird zum Juli dieses Jahres - nach dann einem Jahr - auslaufen. In den Vorgesprächen mit den Antragstellern, Logistik-Unternehmen, die in Mecklenburg-Vorpommern beheimatet sind, habe man seitens des Schweriner Ministeriums die Auflagen klar formuliert. Vetter: „Die LKW dürften die 40 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht nicht überschreiten. Auch wären die Genehmigungen an genau definierte Korridore gebunden, wobei nur Autobahnen befahren werden dürften." Auch sollte dem Verkehrsträger Bahn aus dem Einsatz der 25-Meter-Züge kein Nachteil erwachsen. Eine mögliche Zulassung solcher Fahrzeug-Kombinationen könnte im Zusammenhang mit den Bestrebungen des industrieschwachen Bundeslandes stehen, sich als Logistik-Standort zu profilieren. Derzeit laufen in drei Bundesländern Feldversuche mit den 25-Meter-LKW, neben Niedersachsen in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. (eha)
25-Meter-Züge: Feldversuch in Mecklenburg-Vorpommern möglich
Zeitlich befristeter Feldversuch mit 25-Meter-Zügen könnte in Mecklenburg-Vorpommern folgen: Anträge von Logistik-Unternehmen liegen vor