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Österreich hat mehr Geld in den Schienengüterverkehr gesteckt (Symbolfoto)

©Josef-Felix Müller

Österreich fördert Kombi-Verkehr stärker

Die Republik Österreich hat 2017 den Kombi-Verkehr und Einzelwagenverkehr auf der Schiene deutlich stärker gefördert als im Vorjahr.

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Wien. Österreichs Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) hat im Parlament den sogenannten Gemeinwirtschaftlichen Leistungsbericht 2017 (Zahlen 2018 liegen noch nicht vor) präsentiert. Aus diesem Bericht geht hervor, dass im genannten Jahr die öffentliche Hand den Bahngüterverkehr – Kombinierten Verkehr und Einzelwagenverkehr – mit 114,1 Millionen Euro gefördert hat. Davon entfielen knapp mehr als 90 Millionen auf die von der Rail Cargo Group und 23,3 Millionen von privaten Bahngesellschaften erbrachten Güterverkehrsleistungen in diesen beiden Bereichen.

Gegenüber dem Jahr 2016 war das ein Plus von knapp mehr als elf Millionen Euro. Dies sei angelegtes Geld, weil damit die Systemnachteile der Bahn gegenüber dem Lkw ausgeglichen werden, erklärte Minister Hofer vor den Parlamentariern. Rechnet man Personen und Güterverkehr zusammen, so hat Österreich 2017 für 743 Millionen Euro Bahndienstleistungen bestellt. Unter den ausländischen Fördergeldempfängern mit den höchsten öffentlichen Zuschüssen werden die privaten deutschen Bahnoperateure TX Logistik (5,7 Millionen Euro) und Lokomotion (5,5 Millionen Euro) aufgeführt. (mf)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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Railcargo & KV, Österreich – Transport & Logistik, Verkehrspolitik Europa & Übersee, TX Logistik

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