Poznań. Zumindest von vorne muss man schon genau hinsehen, um die neue, vierte Caddy-Generation von ihrem Vorgänger zu unterscheiden. Die optischen Neuerungen beschränken sich auf einen dezent neu gezeichneten Stoßfänger und einen neuen Kühlergrill samt neuen Klarglasscheinwerfern. Hinten erhielt der Caddy eine neue Heckklappe sowie neue Rückleuchten. Innen spendierte VW einen neuen, wertig wirkenden Armaturenträger mit vielen Ablagen.
Motorisch blieb es beim 2,0-l-TDI-Diesel, der jetzt zwischen 75 und 150 PS leistet. Ebenfalls im Programm blieb der TSI-Benziner mit 1,2 Litern Hubraum und 84 PS. Neu hinzu kamen ein 1,0-l-Dreizylinder-TSI und der 1,4-l-TSI mit 100 beziehungsweise 125 PS. Mehr Leistung und Souveränität verspricht zudem den neue 1,4-l-TGI-Erdgas-Motor. Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6.
Auch bei den Assistenzsystemen legte VW nach. Ab sofort ist das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ serienmäßig mit an Bord, in das auch eine City-Notbremsfunktion enthalten ist. Gegen Aufpreis sind darüber hinaus nun auch Fernlichtassistent und eine Müdigkeitserkennung erhältlich. Für gute Sicht an kalten und regnerischen Tagen sorgt zudem die optionale Frontscheibenheizung. Bei der optionalen, automatischen Distanzregelung, kurz ACC, die bei einer Geschwindigkeit von 0 bis 160 km/h (DSG) oder 30 bis 160 km/h (Schaltgetriebe) aktiv ist, misst und überwacht ein Radar-Sensor Entfernung und Relativgeschwindigkeit zu vorausfahrenden Fahrzeugen. In Kombination mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG bremst ACC das Fahrzeug, beispielsweise in Kolonnen oder in Stausituationen, auch bis zum völligen Stillstand ab. Außerdem parkt der optionale Parklenkassistent „Park Assist“ den Caddy automatisch seitlich und quer ein.
Der neue Caddy ist ab Ende Juni erhältlich, zu Preisen ab 14.785 Euro. (bj)