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IAA-Neuheiten von Krone: Zukunft in Stahl, Kunst- und Stickstoff

Den Freshliner kann man mit Stahldeckschicht ordern.

Die Krone-IAA-Neuheiten zeigen einen Mix aus kaum sichtbaren Detailverbesserungen und sofort erkennbaren Innovationen. / Mit Bildergalerie


Datum:
21.08.2008
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Zur IAA wird Krone ordentlich auftrumpfen. Auch wenn man die Produktion von 185 auf 155 Fahrzeuge täglich gedrosselt hat und der Vorlauf auf zwölf Wochen zusammengeschmolzen ist, bleiben die Emsländer innovativ. In Hannover werden sie einen stickstoffbetriebenen Cool-Liner zeigen. Diese von Ukram Industries hergestellte Kühleinheit namens Eco Fridge ist nicht neu und kommt bislang schon im Verteilerverkehr zum Einsatz. Die Kühlung per Stickstoff soll gegenüber den Dieselaggregaten bis zu 30 Prozent kostengünstiger im Betrieb sein und die Temperatur schneller auf Sollwert bringen. Das testete Krone und kühlte einen leeren Cool-Liner von +20 auf -20 Grad herunter. Laut Entwickler Frank Nordhoff dauerte das mit Stickstoff rund 40 Minuten, während das dieselbetriebene Kühlaggregat dafür gut vier Stunden lief. Ein weiterer Vorteil ist der geräuschlose Betrieb des Systems, vor allem in Groß-britannien und den Niederlanden wichtig, wo mittlerweile genau in den Lieferzeiten des Einzelhandels extrem strenge Geräuschgrenzen gelten. Außerdem soll das System nur sieben Stunden Routinewartung jährlich benötigen, während man für die üblichen Aggregate rund 25 Wartungsstunden ansetzt. Haken an der Geschichte ist die benötigte Stickstoffmenge: Laut Krone reicht der 1000-Liter-Tank für rund 40 Stunden Kühlbetrieb, dann muss wieder nachgetankt werden. Das setzt allerdings ein „Stickstofftankstellennetz“ des Betreibers voraus respektive eine statische Tankstelle, die immer wieder angefahren werden kann. Bei den Stickstoffpreisen hört man laut Nordhoff „abenteuerliche Schwankungen, die von 10 bis 60 Cent pro Liter reichen, wobei der untere Wert erst bei fünfstelligen Abnahmemengen erreicht wird. Erst da wird Stickstoff dann richtig günstig. Den Grund, weshalb im größeren Verteiler- respektive Fernverkehr noch keiner auf das System setzt, sieht man bei Krone in erster Linie „psychologisch begründet“. Außerdem muss der Sauerstoffgehalt im Fahrzeug erst wieder über 18 Prozent steigen, bevor man den Stickstoffkühler betreten darf. Eine optische und mechanische Zugangskontrolle und ein Not-Aus-Schalter sollen hier für die nötige Sicherheit sorgen. Sobald das Fahrzeug bei den ersten Interessenten in den Praxisversuch geht, werden wir weiter darüber berichten.


Die IAA-Neuheiten 2008 von Krone

Bildergalerie

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