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Edenred übernimmt Mehrheit an UTA

Tankkarten können heute mehr, als die Dieselrechnung zu begleichen
© Foto: UTA

Gründerfamilien übergeben einen Anteil von 17 Prozent an Edenred, damit erhält das Unternehmen 51 Prozent an UTA. Der vierte Eigentümer bleibt an Bord.


Datum:
20.01.2017
Autor:
Serge Voigt
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Kleinostheim. Der Tank- und Service-Kartenanbieter UTA hat mit der Pariser Edenred-Gruppe ab dem 1. Januar 2017 einen neuen Mehrheitseigentümer, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die UTA-Gründerfamilien Eckstein und van Dedem verkaufen von ihrem Mehrheitsanteil (51 Prozent) weitere 17 Prozent dem Mitgesellschafter Edenred (34 Prozent). Damit zieht die Edenred-Gruppe jetzt die Option zur Mehrheitsübernahme (51 Prozent), die bereits beim Einstieg vor zwei Jahren vereinbart worden war. Weitere 15 Prozent an UTA hält der Autobauer Daimler. Ein Komplettausstieg der Gründerfamilien ist laut UTA nicht geplant.

Für die 17 Prozent hat Edenred 83 Millionen Euro bezahlt.

Edenred sieht sich laut der Erklärung als Erfinder des „Ticket Restaurant“ und Weltmarktführer im Bereich Prepaid-Services für Unternehmen. Das Unternehmen ist an der Pariser Börse notiert, beschäftigt rund 8000 Mitarbeiter in 42 Ländern und erwirtschaftete 2015 eein Emissionsvolumen von 18,3 Milliarden Euro.

Künftig rückt der Pkw mehr in den Fokus

„Dank dieser maßgeblichen Beteiligung und aufgrund des Erfolges unserer ersten gemeinsamen Initiativen, sind wir zuversichtlich, dass wir das Potenzial der UTA in Europa ausbauen können. Sowohl im Bereich des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs als auch mit der Einführung von Lösungen für Pkw-Fuhrparks in ausgewählten Schlüsselländern“, wird Bertrand Dumazy, Vorsitzender und CEO von Edenred sowie Beiratsvorsitzender der UTA in der Pressemitteilung zitiert.

„Bereits bei der Übernahme der 34 Prozent, die zuvor British Petroleum (BP) hielt, haben wir Edenred eine Kaufoption von weiteren 17 Prozent aus dem Bestand der Eigentümerfamilien eingeräumt“, erklärt Klaus Eckstein. „Wenn diese Option jetzt genutzt wird, sehen wir dieses sehr positiv und verstehen das als klares Bekenntnis der neuen Mehrheitseigentümer zur Strategie und zum Wachstumskurs von UTA.“

UTA und Edenred sehen großes Potenzial in der Entwicklung der Services von UTA für den Last- und Schwerverkehr vor allem in Mittel- und Osteuropa. „Wir arbeiten zudem an neuen Lösungen für das Management von Pkw-Flotten, die Edenred zukünftig auch seinen 300.000 Kunden in Europa anbieten wird“, so Volker Huber, Vorstand von UTA. Der europäische B-to-B-Markt für Tankkarten verfüge mit rund 300 Milliarden Euro, die derzeit für Treibstoffe auf Geschäftsreisen ausgegeben werden, über ein großes Entwicklungspotenzial.

„Ziel ist ein jährliches Volumen von mehr als neun Milliarden Liter Kraftstoff bis 2020 – verglichen mit 3,3 Milliarden im Jahr 2015“, sagt Dumazy.  (sv)

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