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ThyssenKrupp erleichtert Lkw-Abfertigung

ThyssenKrupp erleichtert Lkw-Abfertigung
Ein Verkehrsleitsystem hilft Lkw-Fahrern, sich auf dem Thyssenkrupp-Gelände zurecht zu finden
© Foto: Thyssenkrupp

Der Industriekonzern will mit einem Verkehrsleitsystem und einem papierlosen Abwicklungsprozess für Ordnung an den Rampen des fast zehn Quadratkilometer großen Werksgeländes sorgen.

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Duisburg. Der Stahlkonzern ThyssenKrupp will durch digitale Verkehrssteuerung die Lkw-Abfertigung auf dem Werksgelände in Duisburg verbessern. Ein neues Leitsystem navigiert die Lkw-Transporte und kalkuliert die Ankunftszeit für die Ladestellen. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Kernstücke des Verkehrsleitsystems sind die Navigation auf dem ThyssenKrupp-Areal sowie eine Trucker-App, die im Laufe des kommenden Jahres zur Verfügung stehen sollen.

Wenn ein Lkw-Fahrer künftig eine Lieferung zum Beispiel über seine Trucker-App anmeldet, erhält er online eine vorgeschlagene Route. Diese berücksichtigt unter anderem Staus oder Baustellen und berücksichtigt Lkw-Sperrungen sowie großräumige Umfahrungen von Wohngebieten. Das System kommuniziert mit dem Fahrer, sodass dieser flexibel auf Änderungen reagieren kann. Die Mitarbeiter von ThyssenKrupp wissen darüber hinaus, wann die Ladung eintrifft und können das beim Zeitfenster-Management berücksichtigen.

Thyssenkrupp baut um

Außerdem hat Thyssenkrupp mit der Modernisierung der Abwicklungsprozesse an den Werktoren begonnen. Die Abfertigung der ein- und ausfahrenden Lkw mit Lieferpapieren und Frachtwaage habe zunehmend zu langen Wartezeiten und Staus geführt. Dies beinhaltet sowohl die Umstellung auf digitale Verkehrstechnik und automatisierte Selbstabfertigung durch die Lkw-Fahrer als auch umfangreiche bauliche Veränderungen wie zusätzliche automatische Lkw-Waagen, zusätzliche Fahrspuren, intelligente Ampelanlagen und ein Kreisverkehr.

Die Umstellung auf die digitale Abfertigung erfolgt dabei schrittweise. Mit einem QR-Code gelangt der Fahrer auf das Werksgelände. Der Code kann über Selbstbedienungsterminals oder in einem Webportal erstellt werden. Eine Smartphone-Version ist geplant.

Thyssenkrupp-Gelände schwer zu durchschauen

Das fast zehn Quadratkilometer große Werkgelände ist für viele Nutzer, die sich auf den insgesamt 70 Kilometern Straße bewegen, schwer zu durchschauen, begründet ThyssenKrupp den Schritt. Jeden Tag bewegen sich dort mehr als 2000 Lkw, hinzu kommen 13.000 Pkw und Kleintransporter. (ks)

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