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In Italien gab es 2019 weniger Lkw-Neuanmeldungen

©Uwe Anspach/dpa/picture-alliance

Italien: Zahl der LKW-Neuanmeldungen stark rückläufig

In Italien zeigt sich ein negativer Trend bezüglich der Lkw-Neuanmeldungen und Sattelanhänger. Eine Region in dem Land ist dabei besonders betroffen.

Rom. Negativer Trend bei den Lkw-Neuanmeldungen in Italien: Mit 23.622 Zulassungsscheinen wurden 2019 dort 7,6 Prozent weniger Lkw neu angemeldet als noch im Vorjahr. Eine ähnliche Tendenz zeichnet sich bei den Sattelanhängern ab. Auch hier wurden 8,1 Prozent weniger Neuanmeldungen registriert.

Norditalien bleibt jedoch weiterhin Spitzenreiter bei den Fahrzeugimmatrikulationen. Ganze 59 Prozent aller Lkw wurden dort neu registriert – trotz eines rückläufigen Trends gegenüber dem Jahr 2018 (-5,7 Prozent). Besonders bemerkbar machte sich dieser Negativ-Trend in Süditalien, wo mit nur 5916 Neuausstellungen von Fahrzeugscheinen rund elf Prozent weniger Lkw neu angemeldet wurden als noch im Vorjahr.

Positiv zeigt sich indes die Entwicklung bei Baufahrzeugen (+22 Prozent). Besonders auffällig ist die zunehmende Konzentration auf alternative Kraftstoffe. Insgesamt wurden 6,2 Prozent mehr gasgetriebene Fahrzeuge als noch 2018 neu angemeldet. Bei den mit Methan angetriebenen Lkw wurde gar ein Plus von 34 Prozent, bei den mit Flüssigerdgas angetriebenen Lkw ein Plus von 49 Prozent. Die Zahlen dazu wurden von der Anfia (Nationaler Verband der Automobilindustrie) veröffentlicht. (nja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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