Insolvenz, Insolvenzplan

Auch Maßnahmen wie eine Verkleinerung des Fuhrparks oder Mietaussetzungen konnten die Insolvenz von Aker nicht abwenden

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Insolvent: Spedition Aker muss Betrieb einstellen

Unter anderem wegen einer rückläufigen Auftragslage bei den Automobilzulieferern war die Spedition zur Insolvenz gezwungen. Es gibt allerdings bereits Ideen für die Zukunft.

Schonach. Bereits im Juli dieses Jahres meldete das langjährige Speditionsunternehmen Aker in Schonach Insolvenz an. Das berichten sowohl der „Südkurier“ als auch der „Schwarzwälder Bote“. Die Abwicklung läuft noch bis Ende dieses Jahres, 38 Mitarbeiter waren von der Schließung des Unternehmens betroffen.

Laut „Schwarzwälder Bote“ gab es verschiedene Gründe, die letztendlich zur Insolvenz geführt hätten. So hätte Aker etwa eine rückläufige Auftragslage bei den Automobilzulieferern seit Beginn der Dieselkrise hinnehmen müssen ­­ – vor allem im zweiten Halbjahr 2018. Auch langfristige Erkrankungen von Mitarbeitern sowie die allgemein verschlechterte Wirtschaftslage, etwa aufgrund der Brexit-Debatte, hätten zur konjunkturellen Schieflage geführt. Maßnahmen wie eine Verkleinerung des Fuhrparks, Mietaussetzungen und weniger Personal hatten dabei nicht die erhoffte Verbesserung gebracht.

Bis Jahresende ist Geschäftsführer Christian Aker laut des Berichts noch damit beschäftigt, den Firmenbetrieb abzuwickeln. Wie es künftig weitergeht, wird in den kommenden Wochen überlegt. Das 5000 Quadratmeter große Firmengelände gehöre Aker privat. Als eine Möglichkeit scheint zur Debatte zu stehen, die Lagerfläche im Außen- und Innenbereich zu vermieten und so einen neuen Geschäftsbetrieb zu etablieren. (sn)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special AUTOMOBILLOGISTIK & FAHRZEUGTRANSPORTE.

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