Zahlreiche Verstöße bei Kontrollen an der A4 festgestellt

Im Zuge der europaweiten Kontrollwoche werden gezielt Lastwagen und Busse überprüft (Symbolfoto)

©Sven Kaestner/AP Photo/picture-alliance

Hessen beteiligt sich an europaweiter Verkehrskontrolle

Bei der europäischen Kontrollwoche „Truck & Bus“ soll durch die Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedsländern der Kontrolldruck auf den Fernverkehr verstärkt werden.

Niedernhausen. Zur europaweiten Kontrollwoche „Truck & Bus“ hat die Polizei am Mittwoch auf der Autobahn A 3 nördlich von Wiesbaden gezielt Lastwagen und Busse überprüft. Hessen sei aufgrund seiner zentralen Lage ein wichtiges Transitland, der Verkehr habe in den vergangenen Jahren spürbar zugenommen, erklärte Innenminister Peter Beuth (CDU) bei einem Besuch der Kontrollstelle auf einem Autobahnparkplatz bei Niedernhausen im Taunus. „Wenn es ein Land gibt, das von solchen europäischen Sicherheitskooperationen profitiert, dann ist es Hessen.“

Bei der europäischen Kontrollwoche „Truck & Bus“ schaut sich die Polizei speziell den gewerblichen Güterverkehr, Fernbusse und Lieferwagen an. Dabei geht es unter anderem darum, ob die Ladung richtig gesichert ist und ob die Fahrzeuge in einem guten Zustand sind. Außerdem kontrollieren die Beamten, ob die Fahrer womöglich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen.

„Durch Zusammenarbeit mit den Verkehrspolizeien der anderen Mitgliedsländer verstärken wir den Kontrolldruck auf den Fernverkehr“, erklärte Beuth. „Unser Hauptziel ist die Reduzierung der auf Europas Straßen Getöteten und Schwerverletzten.“ Zu den weiteren gemeinsamen europäischen Aktionen zählt auch der „Speedmarathon“, bei dem es gezielt um Geschwindigkeitskontrollen geht. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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