Jean-Baptiste Djebbari

Frankreichs Verkehrsstaatssekretär Jean-Baptiste Djebbari hat die Steuererleichterungen verkündet

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Frankreich beschließt Steuerentlastung für Güterverkehrsbranche

Zwei Maßnahmen sollen französische Transport- und Logistikunternehmen, die Lkw-Beförderungen durchführen, in der Corona-Krise um bis zu 390 Millionen Euro entlasten.

Paris. Frankreich entlastet die Unternehmen des Straßengüterverkehrs wegen der Corona-Krise mit Steuererleichterungen in Höhe von 390 Millionen Euro. Das teilte der Staatssekretär für Verkehr bei der Ministerin für den ökologischen und solidarischen Wandel, Jean-Baptiste Djebbari, am vergangenen Freitag mit. Die Branchenverbände begrüßten die Unterstützung durch den Staat.

Die erste der beiden Erleichterungen für das französische Transportgewerbe betrifft die Erstattung der Mineralölsteuer TICPE. Sie wird je nach Größe oder Gewicht des Fahrzeugs bei seiner Zulassung erhoben  und bisher jedes halbe Jahr erstattet. Dies soll nun ausnahmsweise jedes Quartal erfolgen.

Zudem hat die französische Regierung die Zahlung der Kfz-Steuer TSVR für Lastwagen ab zwölf Tonnen um drei Monate verschoben. Normalerweise müssen Unternehmen sie immer bis zum 1. September zahlen, wegen der schwierigen finanziellen Lage des Transportgewerbes ist sie nun erst am 1. Dezember fällig. (jb/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special FRANKREICH – TRANSPORT & LOGISTIK.

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Frankreich – Transport & Logistik, Corona Epidemien & Seuchen – Transport und Logistik


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