Laut Scheuer wäre es sinnvoll, die vielen temporären Ausnahmevorschriften europaweit zu koordinieren

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Corona-Krise: Verkehrsminister Scheuer will EU-Verkehrsministerrat

In der Corona-Krise mangelt es Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer zufolge an gemeinsamem europäischen Handeln. Deshalb fordert er, zügig etwas dagegen zu tun und hat auch schon einen Vorschlag parat.

Berlin. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer plädiert wegen der Corona-Krise dringend für einen außerordentlichen EU-Verkehrsministerrat. Wie am Mittwoch auf dem Nachrichtendienst „Twitter“ zu lesen war, hatte der CSU-Politiker bereits Ende vergangener Woche einen Brief an EU-Verkehrskommissarin Adina Valean geschrieben und darin ein einheitliches Vorgehen aller Mitgliedstaaten gefordert, damit die Lieferketten reibungslos funktionieren: „Wir brauchen unbedingt mehr europäisches Handeln, zum Beispiel um die Gesundheit von Arbeitnehmern in der Logistik zu schützen, notwendige Ersatzteile zu beschaffen und negative Folgen unterschiedlicherer nationaler Quarantäneregeln auf die Lieferketten zu mindern.“

Auch wäre es Scheuer zufolge sinnvoll, die vielen temporären Ausnahmevorschriften europaweit zu koordinieren, denn für international agierende Unternehmen werde es zunehmend schwierig, wenn jedes Land in der EU kurzfristig neue Regeln einführe. Zur derzeitigen Lage in der Corona-Krise meint Scheuer: „Jetzt zeigt sich, was Deutschland als Logistikweltmeister leisten kann.“ (ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SCHEUER, ANDREAS.

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Scheuer, Andreas, Verkehrspolitik Europa & Übersee, Corona Epidemien & Seuchen – Transport und Logistik, Behörde – Bundesverkehrsministerium


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