Unter dem Strich stand beim Konzern im ersten Quartal ein Gewinn von gut 10 Millionen Euro

©dpa/picture alliance/Axel Heimken

Corona-Krise trifft Hamburger Hafenbetreiber HHLA schwer

Zwar hat der Hamburger Hafenbetreiber HHLA im ersten Quartal 2020 Gewinn gemacht, die Corona-Krise hat diesen jedoch stark geschmälert. Das wird im Vergleich mit den Vorjahreszahlen besonders deutlich.

Hamburg. Ein gesunkener Containerumschlag durch die Corona-Krise und Stürme über Nordeuropa hat dem Hamburger Hafenbetreiber HHLA schon im ersten Quartal einen herben Gewinneinbruch eingebrockt. Im Gesamtkonzern stand unter dem Strich ein Gewinn von gut 10 Millionen Euro und damit fast zwei Drittel weniger als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mitteilte. Der Containerumschlag am Hafen ging um knapp vier Prozent zurück, der Umsatz sank um gut drei Prozent auf rund 336 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) knickte um rund 39 Prozent auf knapp 37 Millionen Euro ein.

Schwierige Prognosen für 2020

Das Jahr 2020 werde „zu einem der herausforderndsten in der HHLA-Historie“, sagte Vorstandschefin Angela Titzrath. Im SDax-gelisteten Konzernteil Hafenlogistik, der den Löwenanteil des Geschäfts ausmacht, rechnet sie mit einem starken Ergebnisrückgang. Auch im Teilkonzern Immobilien sei ein deutlicher Rückgang möglich. Genauere Prognosen sind aus ihrer Sicht derzeit noch nicht verlässlich möglich. Der HHLA-Dachkonzern ist nicht börsennotiert. Die Aktie bildet den Konzernteil Hafenlogistik ab. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special CORONA EPIDEMIEN & SEUCHEN – TRANSPORT UND LOGISTIK.

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