Sportboot

Es wird vorerst keine Vignette für Sportboote geben

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Am Rande: Keine Maut für Sportboote

Das Bundesverkehrsministerium ließ Pläne fallen, nach denen Sportboote eine Nutzungsgebühr für Flüsse, Seen und Kanäle zahlen sollten.

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Berlin. Auf Deutschlands Flüssen, Seen und Kanälen werden Freizeit-Kapitäne auch in Zukunft keine Maut zahlen müssen. Das Bundesverkehrsministerium ließ entsprechende Pläne am Mittwoch fallen. Eine Vignette für Sportboote sei auch künftig nicht vorgesehen, sagte ein Sprecher in Berlin. Das Ministerium nahm damit eigene Ankündigungen aus dem vergangenen Herbst zurück, wonach es von 2018 eine „Sportbootmaut“ geben sollte.

Das Haus von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) bestätigte damit einen Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwoch). Der Sprecher begründete den Verzicht mit den hohen Verwaltungskosten, die eine solche Gebühr zur Folge hätte. „Aufwand und Ertrag würden in keinem Verhältnis zueinander stehen.“ Im neuen Konzept für Wassertourismus, das bis zum Jahresende fertig sein soll, werde es keine Vignette geben.

Bislang muss lediglich die kommerzielle Schifffahrt für die Nutzung der meisten Bundeswasserstraßen bezahlen. Bei Güterschiffen wird nach Ladung und gefahrenen Kilometern abgerechnet. Der Bund nimmt damit etwa 50 Millionen Euro pro Jahr ein. Die Sportschifffahrt beteiligt sich darüber hinaus mit einer Pauschale an den Kosten für Betrieb und Instandhaltung der Wasserstraßen. Segler- und Motoryachtverband zahlen dafür gemeinsam etwa 77 000 Euro pro Jahr. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special MAUT IN DEUTSCHLAND.

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Maut in Deutschland, Dobrindt, Alexander

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