Insolvenz Sanierung Neuanfang

Die Coronakrise trifft viele Betriebe schwer. Dank des „StaRUG“ muss am Ende nicht immer die Insolvenz stehen

©bluedesign/stock.adobe.com

Neue Sanierungs-Möglichkeit

Mit dem neuen Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG) können sich Unternehmen auf Basis eines Restrukturierungsplans ohne Insolvenzverfahren sanieren, wenn mindestens 75 Prozent ihrer Gläubiger zustimmen. Das hat Vor- und Nachteile.

Wer keine Corona-Hilfen beantragt oder keine Aussicht auf eine Auszahlung von Corona-Hilfsprogrammen hat, wird seit 1.Januar 2021 wieder nach den "normalen" Regeln des Insolvenzrechts behandelt. Sprich: "Bei Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit, muss ein Unternehmen nach den gesetzlichen Fristen Insolvenz anmelden", mahnt Rechtsanwalt Robert Buchalik, Geschäftsführer Buchalik Brömmekamp Rechtsanwaltsgesellschaft in Düsseldorf. Und Zahlungsunfähigkeit drohe laut der Insolvenzordnung schon dann, wenn der Schuldner nicht in der Lage sei, innerhalb von drei Wochen 90 Prozent seiner fälligen Gesamtverbindlichkeiten zu begleichen.

Ohne den Makel der Insolvenz

"Insolvenz anmelden zu müssen, gilt für Unternehmen aber noch als Makel - gegenüber den eigenen Mitarbeitern, Kunden und anderen Geschäftspartnern", weiß Restrukturierungsexperte Buchalik. Die gute Nachricht: Seit dem 1. Januar 2021…

Dieser Inhalt gehört zu
verkehrsRUNDSCHAU plus.

Als VerkehrsRundschau-Abonnent
haben Sie kostenfreien Zugriff.
Das Online-Profiportal.
Einfach. Effizient. Arbeiten.

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special UNTERNEHMENSFÜHRUNG.

1000px 588px

Unternehmensführung, Corona Epidemien & Seuchen