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Zeitung: Neue Spritsorte E10 verteuert herkömmliches Superbenzin

Der Super-Kraftstoff E10 wird erst in den kommenden Monaten flächendeckend an Tankstellen verfügbar sein
© Foto: Clemens Bilan/dapd

Um den Biosprit E10 wettbewerbsfähiger zu machen, soll das bislang übliche Super E5 teurer werden


Datum:
10.01.2011
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Berlin. Die Tankstellenunternehmen wollen einem Zeitungsbericht zufolge die Einführung des neuen Biosprits E10 für Preisänderungen nutzen. "Wir gehen davon aus, dass das neue Super E10 günstiger angeboten werden soll als das bislang übliche Super E5. Sonst wird sich das Bio-Benzin nicht erfolgreich am Markt durchsetzen", sagte Axel Graf Bülow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands freier Tankstellen, der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe). Dadurch werde das alte Superbenzin teurer werden.

Um die vom Gesetzgeber verlangten Quoten für die Bio-Beimischung einhalten zu können, müssten die Tankstellenbetreiber einen hohen Anteil an E10 absetzen. Sonst drohen ihnen Strafzahlungen in Millionenhöhe. Die unabhängigen Tankstellen wie auch die an Ölkonzerne gebundenen Stationen äußern sich laut "Welt" nicht im Detail zu ihren Preisplanungen. Dennoch zeichnet sich nach Recherchen der Zeitung bei den Tankstellenunternehmen ein Trend ab: Bei der Umstellung wollen einige Anbieter das neue Super E10 zum Preis des heutigen Super E5 anbieten, dafür aber diese Sorte um etwa vier Cent verteuern.

Die Preisdifferenz zwischen dem neuen und dem alten Superbenzin werde bei mindestens drei Cent plus Mehrwertsteuer liegen, sagte ein Manager der Branche. Durch diesen künstlichen Preisvorteil sollten die Autofahrer dazu bewegt werden, das Superbenzin E10 zu tanken.

Der Super-Kraftstoff E10 kommt früheren Branchenangaben zufolge flächendeckend erst in den nächsten Monaten an die rund 14.000 Zapfsäulen in Deutschland. Zu möglichen Preiserhöhungen durch E10 hat die Branche bisher geschwiegen. (dpa)

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