Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist nach einem Tiefstand 2001 auch im Januar weiter zurück gegangen. 470 Menschen kamen auf den Straßen ums Leben und damit 47 Menschen oder 9 Prozent weniger als im ersten Monat vergangenen Jahres, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Die Zahl der Verletzten sank um 11 Prozent auf 30 500. In Bremen wurden 2,3 Prozent mehr Verunglückte gezählt, während alle anderen Bundesländer Rückgänge verzeichneten. Am stärksten waren sie im Saarland (minus 31 Prozent), in Sachsen (minus 30 Prozent) und Sachsen-Anhalt (minus 27 Prozent). Bundesweit nahm die Polizei im Januar 186 000 Unfälle auf (minus 1 Prozent). 2001 war die Zahl der Verkehrstoten auf den niedrigsten Stand seit Einführung der Statistik vor 49 Jahren gesunken. 6949 Menschen kamen ums Leben, 554 Menschen weniger als im Vorjahr. Grund zur Entwarnung gibt es nach Ansicht von Automobilclubs jedoch nicht. Technische Sicherheitshilfen wie Airbags und Anti-Blockier-Systeme (ABS) seien oft lebensrettend, verleiteten aber auch zu riskantem Fahren. (vr/dpa)
Zahl der Verkehrstoten ging auch im Januar weiter zurück
Bundesweit nahm Polizei 186 000 Unfälle auf