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Wissenschaftssymposium: Neue Sichtweisen

Wissenschaft und Praxis im Dialog (vl.): Professor Horst Wildemann (TU München), Eckard Südmersen (Arvato) und Detlef Trefzger (Schenker).

Beim 4. Wissenschaftssymposium Logistik in München haben Wissenschaftler aufgezeigt, wie Innovationen entstehen und die Hauptforschungsfelder der Branche benannt. / Mit Bildergalerie


Datum:
13.06.2008
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München. Innovationen sind lebenswichtig für die Weiterentwicklung der Logistik. Über diesen Punkt waren sich die rund 300 Besucher des 4. Wissenschaftssymposiums Logistik der Bundesvereinigung Logistik (BVL) einig. Doch wie entstehen Innovationen? Diese Frage diskutierten Professoren leidenschaftlich mit den Vertretern aus der Wirtschaft in der BMW-Welt in München. Als Schlüssel für das Entwickeln neuer Ideen benannte die Mehrzahl der Logistikexperten das „Einnehmen einer anderen Sichtweise“. „Wer Neues Schaffen will, muss zuerst eine neue Perspektive einnehmen“, so der Tenor. „Erst aus neuen Sichtweisen ergeben am Ende neue Prozesse“, proklamierte Eugen Makowski, Logistikchef bei der Baumarktgruppe Hornbach. Ein Ansatz, der sich bei immer mehr Unternehmen durchzusetzen scheint. Eckard Südmersen, Vorstandsmitglied der Bertelsmann-Tochter Arvato, erläuterte auf dem Symposium, wie die Kunden sein Unternehmen immer häufiger auffordern, aktiv Innovationen zu liefern. „Was tut Ihr (Arvato) dafür, damit wir (Microsoft) mehr Umsatz machen“, so beispielsweise eine neue Kernfrage von Südmersens Kunden aus der Softwarebranche. Kunden wie Microsoft erhalten von Arvato nun jedes Quartal vier Ideen, um den Umsatz des Auftraggebers zu erhöhen. „Ein ganz neuer Anspruch unserer Kunden“, sagte Südmersen, der zugab, dass es am Anfang für seine Mitarbeiter nicht einfach war, diese neue Sichtweise zu verstehen. Um diesen neuen Ansprüchen gerecht zu werden, setzt Arvato auf Innovationsteams, die die Prozesse ständig neu beleuchten. Ähnliches praktiziert auch die Schenker AG. Der Logistikdienstleister verhilft seinen Kunden mit neuen Sichtweisen zu Innovationen. Detlef Trefzger, Vorstandsmitglied der Deutschen-Bahn-Tochter, berichtete in München von drei dauerhaft angelegten Innovationspartnerschaften, die sein Unternehmen mit global agierenden Kunden geschlossenen habe. Schenker entwickelt damit in Teams mit seinen Kunden neue Ideen zum Beispiel für die Standortplanung von Werken oder die Produktionsplanung. Die Kunden profitierten von der neuen Sichtweise eines Logistikdienstleisters auf die internen Produktionsprozesse.


Wissenschaftssymposium der BVL

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