-- Anzeige --

Winfried Kretschmann für Ende des Verbrennungsmotors bis 2035

29.09.2020 10:04 Uhr
Winfried Kretschmann
Für den Ministerpäsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne), ist klar, dass es bis 2035 keine Verbrennung von fossilen Kraftstoffen mehr geben wird
© Foto: Marijan Murat/dpa/picture-alliance

Erst vor Kurzem hatte sich CSU-Chef Markus Söder für dieses Enddatum bei der Verbrennung von fossilen Kraftstoffen ausgesprochen. Darin stimmt ihm nun Baden-Württembergs Ministerpräsident zu.

-- Anzeige --

Stuttgart. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sieht ein Ende für den Verbrennungsmotor - gespeist aus fossilen Kraftstoffen - bis zum Jahr 2035. Kretschmann sagte der „Rheinischen Post“ (Dienstag): „Ein belastbares Datum für das Ende des Verbrenners fossiler Kraftstoffe zu nennen, ist nun wirklich schwer. Eines ist aber aus meiner Sicht klar: 2035 werden wir auf jeden Fall damit durch sein.“

Mit Blick auf entsprechende Äußerungen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte Kretschmann: „Mein geschätzter Kollege Markus Söder ist ein Meister der Überschriften. Wir bringen aber seit über drei Jahren die Inhalte, die Substanz.“ Im Übrigen, dies habe Söder auch richtig gesagt, gehe es nicht um den Verbrennungsmotor, sondern um den Verbrennungsmotor, gespeist aus fossilen Kraftstoffen. „Denn ob sich die E-Mobilität durchsetzt oder Wasserstoff oder Refuels, oder eben ein Mix von allen, das wird der Markt weisen.“

In ihrem Programm sprechen sich die Grünen dafür aus, ab 2030 nur noch emissionsfreie Autos neu zuzulassen.

Anstoß durch Ansage von Kaliforniens Gouverneur

CSU-Chef Söder hatte am Samstag auf dem Parteitag seiner Partei gesagt: „Ich bin sehr dafür, dass wir uns ein Enddatum setzen, ab dem Zeitpunkt, an dem fossile Verbrenner mit fossilen Kraftstoffen nicht mehr neu zugelassen werden können.“ Und weiter: „Das, wie es in Kalifornien gewesen ist, erscheint mir ein sehr gutes Datum dafür zu sein.“

Der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat Kalifornien will Autoabgase drastisch reduzieren und ab dem Jahr 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen erlauben - dies hatte Gouverneur Gavin Newsom am Mittwoch mitgeteilt. Benziner und Diesel sollen also langsam verschwinden.

Für eine Übergangszeit und angesichts der Corona-Krise erneuerte Söder aber seine Forderung nach einer Autokaufprämie oder Ähnlichem für modernste Verbrenner. Dies ist in der schwarz-roten Koalition umstritten. Um Klimaziele im Verkehr zu erreichen, sind in den kommenden Jahren deutlich mehr umweltfreundlichere Autos nötig. (dpa)

 

 

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.