Mannheim / London. In den ersten sechs Monaten (April bis September 2003) des laufenden Geschäftsjahres konnte der Umsatz um 117 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro gesteigert werden. Das operative Ergebnis legte um 31,1 Prozent auf gut 28 Millionen Euro zu und spiegele somit die neue Größe und Reichweite des Unternehmens wider, heißt es in einer Mitteilung.
Der Vorsteuergewinn wurde durch höhere Zinsaufwendungen sowie einmalige Umstrukturierungskosten belastet und fiel im Vergleich zu den Vorjahreswerten geringer aus.
Wincanton hatte zum Jahresbeginn 2003 P&O Trans European übernommen. Die Integration der Akquisition verlaufe weiterhin nach Plan. In Großbritannien und Irland konnten Kosteneinsparungspotentiale von rund 5,5 Millionen Euro realisiert werden, heißt es weiter.
Auf dem europäischen Kontinent, auf dem das Unternehmen im ersten Halbjahr insgesamt 477 Millionen Euro umsetzte, konnte in Polen, Ungarn und bei den Aktivitäten als Fourth Party Logistics Provider "eine gute Unternehmensleistung" verzeichnet werden.
Die Verbesserung der Gewinnsituation im Bereich der Logistik- und Netzwerkaktivitäten in Deutschland wurde durch einen geringeren Beitrag aus den intermodalen Tätigkeiten beeinflusst, was im wesentlichen auf die ausgedehnte Niedrigwassersituation auf dem Rhein zurück zu führen sei.