Die Westdeutsche Landesbank (WestLB) will den angeschlagenen britischen Schienennetzbetreiber Railtrack übernehmen. Die Bank habe den Verwaltern von Railtrack, der Beraterfirma Ernst & Young, einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet, meldete die Financial Times Deutschland. Danach könnten die Railtrack-Aktionäre auf ein Gebot bis zu 240 Pence je Aktie hoffen. Die WestLB wollte zu dem Bericht keine Stellung nehmen.
Nach Informationen des Handelsblatts führt die WestLB ein Konsortium an, zu dem möglicherweise die französische Vivendi und die britische Bahngesellschaft Virgin Trains, eine Tochter des Billigfliegers Virgin Air, gehören. Vivendi betreibt in Deutschland mit der in Frankfurt ansässigen Tocher Vivendi Connex Regiobahn 1000 Kilometer Bahnstrecke. Vivendi hatte der Zeitung zufolge jedoch ein Interesse an Railtrack bestritten. Britische Medien hatten kürzlich weitere Banken wie Barclays, die Citigroup sowie die japanische Nomura als Interessenten für Railtrack genannt. (vr/dpa/jk)