Frankfurt/Main. Der Güterverkehr auf deutschen Flüssen und Kanälen ist im vergangenen Jahr erstmals seit 2003 gesunken. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, verringerte sich die transportierte Menge im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent auf 245 Millionen Tonnen. Dies sei aber immer noch der zweithöchste Wert seit der Wiedervereinigung. Besonders stark war der Rückgang im Dezember 2008, da zugefrorene Wasserstraßen den Verkehr behinderten. Zu den wichtigsten transportierten Gütern zählten mit fast 51,8 Millionen Tonnen Steine und Erden (plus ein Prozent). Der Transport von Mineralölprodukten legte um 4,1 Prozent auf 37 Millionen Tonnen zu. Dagegen sank der Transport von Erzen und Metallabfällen um 3,1 Prozent auf 36,7 Millionen Tonnen. (dpa)
Weniger Güterverkehr auf den Flüssen
Erster Rückgang in der Binnenschifffahrt seit dem Jahr 2003