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Weiter kommt wer früher schaltet

Entspannt und vorausschauend fahren spart Kraftstoff.

Einige Beispiele belegen, dass Öko-Driving eine sinnvolle Methode fürs Spritsparen ist. Das ist besonders jetzt attraktiv, wo die Spritpreise den Spediteuren zu schaffen machen.


Datum:
04.04.2011
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Die grüne Logistik zieht sich durch die komplette Transport- und Logistikbranche und wird auch auf der kommenden Messe transport logistic in aller Munde sein. Jedes Unternehmen buhlt um Einsparpotenziale. Und die gibt es nachweislich mit der richtigen Fahrweise.

Locker Einsparungen von sechs Prozent möglich

Eine europäisch ausgerichtete Fahrerstudie im letzten Quartal 2010 von Fiat bewies, dass es bei angepasster und rücksichtvoller Fahrweise Einsparungen beim Dieselkraftstoff in Höhe von durchschnittlich sechs Prozent möglich sind. Zehn Prozent der Fahrer – insgesamt gab es 430.000 Einzelfahrten auf einer jeweils zehn Kilometer langen Fahrstrecke – konnten die Verbräuche sogar um 16 Prozent verringern.

Zur Erfassung der Daten kam die Software Ecodrive zum Einsatz. Die Daten wurden über das Telematiksystem Blue & Me direkt aus dem CAN-Bus gelesen. Seit der Messe IAA Nutzfahrzeuge im vergangenen Jahr stellte Fiat eine passende Flottenlösung vor, die auch in anderen Fabrikaten verwaltet werden kann.
Anhand der gewonnenen Daten wird das Fahrverhalten analysiert: Durch Einzelkategorien wie Beschleunigen, Abbremsen, erreichte Durschnittgeschwindigkeit etc. entsteht ein Fahrprofil. Dieses Profil gilt es dann zu verbessern, durch entsprechende Tipps der erfahrenen Trainer.

Andere Länder, andere Sitten

Im Verlauf der europäischen Studie offenbarten sich klare Unterschiede: So wurden die teilnehmenden Fahrer aus Großbritannien zu den wahren Spritsparmeistern gekürt. Knapp dahinter positionierten sich die Deutschen und die Franzosen. Mit großem Abstand folgten dann Italien und Spanien. Wobei nicht nur Kraftstoff gespart wurde: Es zeigte sich, dass die Fahrer mit Öko-Driving flüssiger fuhren und somit sogar schneller waren als solche mit „Bleifuß“.

Kampf um jeden Tropfen

Viele Hersteller haben solche Eco-Kurse in ihrem Angebot. So vermittelt auch Mercedes-Benz diese eine defensive Fahrweise und unterstützt so den Kampf um jeden Tropfen des kostbaren Kraftstoffs. Öko-Driving funktioniert aber nur, wenn die Fahrer die moderne Technik richtig einsetzen. So liefert ein moderner Diesel-Transporter bereits bei unter 2.000 Touren eine hohe Leistung bereitstellt. „Also runter mit den Drehzahlen“, predigen die Trainer. Ideal ist der Mix aus frühem Hochschalten, vorausschauender Fahrweise und der Einsatz einer Start-Stopp-Anlage, um den Verbrauch zu mindern – ohne nennenswerten Geschwindigkeitsverlust. Und ganz nebenbei machen sich nicht nur die gesparten Liter und CO2-Reduzierungen in der Abrechnung positiv bemerkbar, sondern auch der Verschleiß verringert sich spürbar, die Fahrweise wird entspannter. Eben Eco.

Eco-Tipps

- Möglichst früh hochschalten und im höchstmöglichen Gang fahren
- Hohe Geschwindigkeiten vermeiden
- Gleichmäßig und vorausschauend fahren
- Motor nicht warmlaufen lassen sondern nach Motorstart direkt losfahren
- Beim Rollen Gang nicht auskuppeln , Schubabschaltung des Motors ausnutzen
- Bei Standzeiten über zehn Sekunden Motor abschalten
- Auf unnötige An- und Aufbauten (Dachträger) verzichten
- unnötige Zuladungen vermeiden
- Regelmäßig Reifendruck kontrollieren

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