Bremen. Beschäftigte des Expressdienstleisters DHL Worldwide Express GmbH haben sich am Donnerstag in Bremen an Warnstreiks beteiligt. Hintergrund sind nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di die "schleppenden Tarifverhandlungen". Die Arbeitgeber hätten sich in der laufenden Tarifrunde bisher geweigert, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Damit spitze sich erstmals bei DHL die Tarifrunde in Richtung Streik zu. Ein Angebot der Arbeitgeber vom Mittwoch mit einer Lohnerhöhung von 1,8 Prozent hatte ver.di als inakzeptabel bezeichnet. Die Gewerkschaft fordert für die bundesweit 2700 Beschäftigten des Kurierdienstes, einer Tochter der Deutschen Post AG, eine Erhöhung der tariflichen Einkommen im Gesamtvolumen von fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Ver.di verlangt zudem Verhandlungen zur Beschäftigungssicherung. Dies habe der Arbeitgeber abgelehnt. Die Verhandlungen werden am 7. und 8. Mai fortgesetzt. (vr/dpa)
Warnstreiks beim Expressdienstleister DHL in Bremen
Gewerkschaft fordert für Beschäftigte eine Lohnerhöhung von fünf Prozent