Frankfurt. Damit kann der Automobilzulieferer künftig seine Lieferzeiten verkürzen und die Teileverfügbarkeit verbessern.
Wie Visteon im Rahmen der Automechanika, einer internationalen Messe für die Automobilzuliefer-Branche, bekannt gab, hat das Unternehmen die Logistikdienstleister Schenker Deutschland und die Anterist & Schneider Automotive Service in Köln, eine Schenker-Tochter mit der weltweiten Beschaffungslogistik und europaweiten Distribution der Visteon Aftermarket Komponenten für den Freien Teilemarkt beauftragt.
Durch die Verlagerung des zentralen Aftermarket-Logistikzentrums von Visteon, vormals gesteuert aus Schiphol, Niederlande, nach Köln, können die Lieferzeiten für die Aftermarket-Komponenten künftig reduziert werden. Das Ersatzteilgeschäft von Visteon umfasst Produkte der Heiz-/Klimasysteme, Motorkühlung, Fahrzeugbeleuchtung sowie weitere elektrische und mechanische Komponenten, teilt das Unternehmen mit.
Als integrierter Logistikdienstleister übernimmt Schenker für Visteon die Verkehrsträger übergreifende Beschaffungslogistik, Lagerhaltung inklusive Teileverpackung, Kommissionierung und Versand über die Schenker-eigenen Land-, Luft und Seeverkehre. Dabei werden die gesamten ein- und ausgehenden Transporte durch Schenker geplant und gesteuert. Die operative Abwicklung von Lager, Kommissionierung, Versandvorbereitung und weiteren Leistungen erfolgt durch die Anterist & Schneider in Köln.
Im Wareneingang koordiniert Schenker die Logistik für Produktlieferungen aus der ganzen Welt. Im Warenausgang bedient die europäische Aftermarket Sparte von Visteon Kunden des Freien Teilehandels in der EU sowie in zahlreichen Nicht-EU Ländern. Exporte erfolgen von Europa aus auch in viele weitere internationale Märkte
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Mit der Unterstützung von Schenker will Visteon insbesondere seine Lieferzeiten deutlich verkürzen. Je nach Land beträgt die Standardlieferzeit gegenwärtig zwei bis sechs Tage. Bereits Anfang 2007 will Visteon innerhalb Deutschlands die Übernachtauslieferung seiner Komponenten an den Freien Teilehandel ermöglichen.
Bei der Prozessoptimierung zur Steigerung der Teileverfügbarkeit und Verbesserung der Aftermarket Supply Chain könnten künftig beispielsweise auch Virtual-Warehouse-Konzepte oder die Nutzung weiterer Schenker-Standorte dienen.