Saarbrücken. Für die rund 6000 Beschäftigten des Speditionsgewerbes und der privaten Busunternehmen im Saarland hat Verdi die Lohn- und Gehaltstarifverträge zum 30. April gekündigt. Wie die Gewerkschaft heute in Saarbrücken mitteilte, fordere sie eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 3,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zudem kündigte Verdi nach eigenen Angaben den besonderen Arbeitszeit-Tarifvertrag für die saarländischen privaten Busbetriebe zum 31. Mai. Ziel sei es, die Arbeitszeit der Busfahrer – derzeit betrage sie 42,5 Wochenstunden – zu verringern. Den Arbeitgebern sei nun die Tarifforderung übermittelt worden, um in den nächsten Tagen einen Termin für den Verhandlungsauftakt zu vereinbaren. (dpa)
Verdi fordert 3,5 Prozent mehr Lohn
Privates Verkehrsgewerbe im Saarland: Gewerkschaft hat Lohn- und Gehaltsverträge zum 30. April gekündigt