VDA fordert staatlichen Fonds für Zulieferer

30.10.2008 09:46 Uhr
schaeffer_130
Jürgen Geißinger (Bild: Schaeffler Gruppe)
©Foto: Schaeffer Gruppe

Vizepräsident Jürgen Geißinger: "Was für Banken gilt, muss auch für unsere Branche gelten"

Ulm. Der Vizepräsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Jürgen Geißinger, hat einen staatlichen Hilfsfonds auch für Automobil-Zulieferer gefordert. Geißinger, der auch Chef des fränkischen Autozulieferers Schaeffler ist, sagte in einem Interview der Ulmer Südwest Presse (Donnerstagsausgabe): "Es wäre ein wichtiger Baustein, die nächsten sechs Monate zu überstehen. Was für Banken gilt, muss auch für unsere Branche gelten." Vor allem kleinere Zulieferer, die über eine geringe Eigenkapitalausstattung verfügen, brauchten externes Geld, um ihr Geschäft zu finanzieren. Einzelne Unternehmen, die in Schwierigkeiten wären, könnte unter Umständen von der gesamten Branche geholfen werden, sagte der VDA- Vizepräsident. "Hersteller, Zulieferer und vielleicht die Politik, aber auch Banken müssen zusammen Lösungen finden". Es könnte eine Prämie geben bei der Verschrottung von Altautos. Die Kfz-Steuer müsse schadstoffabhängig werden. Autos mit geringem Kohlendioxid-Ausstoß gehörten gefördert. Zinsgünstige Darlehen wären gut. "Vor allem aber müssten die Diskussionen endlich ein Ende haben, denn sie führen dazu, dass die Leute abwarten statt kaufen", sagte Geißinger. (dpa)

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


Disponent (m/w/d)

Recklinghausen

KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.