Vaillant und Fiege nehmen Logistikzentrum in Betrieb

06.07.2009 15:28 Uhr

Heute wurde das neue Logistikzentrum Rhein-Ruhr, in Neuss offiziell eröffnet

Neuss. Heute wurde das neue Logistikzentrum Rhein-Ruhr, in Neuss offiziell eröffnet. Betrieben wird es vom Kontraktlogistikdienstleister Fiege für den Heizungsbauer Vaillant Group. „Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten heißt es, Zeichen zu setzen, die zeigen, dass die Talsohle erreicht wurde und es in unserer Branche wieder aufwärts geht.“ Ralf-Otto Limbach, Geschäftsführer der Vaillant Group „Als einer der weltweiten Markt- und Technologieführer im Bereich energieeffizienter Heizsysteme setzen wir auch in der Logistik neue Branchenmaßstäbe“, so der Geschäftsführer weiter. Aufträge könnten wesentlich schneller und effizienter als bisher abgewickelt werden. Joint Venture zwischen der Vaillant Group und Fiege Der größte Kunde des als Multi-User-Centers angelegten Hallenkomplexes, der mehr als die Hälfte der zur Verfügung stehenden Flächen belegt, ist TechnoCargo Logistik (TCL), ein Joint Venture zwischen der Vaillant Group und Fiege. Bislang organisierte TCL die gesamten logistischen Abläufe für die Produkte von Vaillant sowie weitere Kunden dieser Branche in Hilden. Die dortige Immobilie war jedoch zu klein geworden. Optimale Logistikprozesse in Neuss Mit der neuen Anlage könnten Aufträge schneller abgewickelt und Logistikkosten gesenkt werden. Zudem biete das Logistikzentrum moderne Lagermöglichkeiten für Produkte auf Basis regenerativer Energien wie Solarthermie- und Photovoltaikanlagen sowie Wärmepumpen, die für das Geschäft des Heizungsbauers zunehmend an Bedeutung gewinnen würde. Ein weiterer Kunde im Logistikzentrum Rhein-Ruhr ist Imation, ein US-amerikanischer Hersteller und Lieferant von Speichermedien. Durchdachtes Hallenkonzept Mit einer Hallenlänge von 522 Metern und einer Breite von 160 Metern verfügt das Logistikzentrum über 83.500 Quadratmeter Lager- und Logistikfläche sowie über 5000 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen bei einem Investitionsvolumen von rund 80 Millionen Euro. Eine Werkstatt für LKW und PKW sowie eine Tankstelle, die auch über Bio-Diesel und Pflanzenöl verfügt, komplettieren die Logistikanlage. Durch spezielle Grabensysteme wird das Regenwasser an Ort und Stelle durch Versickerung dem Boden zurückgegeben. Ein Notüberlaufsystem auf dem Gebäudedach sichert die Halle gegen starken Regen: Das Regenwasser wird abgeführt, ohne dass es zu statischen oder konstruktiven Problemen kommt. (sv)

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