USA: Mercedes ruft Sprinter zurück

05.07.2010 13:51 Uhr
Mercedes-Benz Sprinter
Mercedes ruft in den USA 2589 Sprinter in die Werkstätten. Die Fahrzeuge könnten Öl verlieren.
©Foto: Mercedes-Benz

2589 müssen in die Werkstatt, da sie Öl verlieren könnten / Branche reagiert sensibel auf technische Probleme

Washington. Jetzt hat die Rückrufwelle in den USA auch Mercedes erwischt. Der Stuttgarter Autobauer beordert in den Staaten 2589 seiner Sprinter-Transporter in die Werkstätten, weil sie Öl verlieren können. Betroffen von dem am Montag von der US-Behörde für Verkehrssicherheit veröffentlichten Rückruf sind Fahrzeuge, die zwischen November 2009 und März 2010 produziert wurden.

Sprinter werden in den USA erst seit einigen Monaten unter dem Mercedes-Logo vertrieben. Bis zum Jahreswechsel verkaufte die ehemalige Tochter Chrysler die Transporter als Dodge, dann endete der Liefervertrag. Sprinter rollen auch mit dem Kühlergrill der US-amerikanischen Daimler-Lastwagentochter Freightliner über die Highways.

Die Branche reagiert seit dem Toyota-Debakel sehr sensibel auf technische Probleme. Die Hersteller wollen kein Risiko eingehen. Toyota hatte eine Millionenstrafe zahlen müssen, weil der Konzern die staatlichen Stellen zu spät über seine klemmenden Gaspedale informiert hatte.  (dpa)

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