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US-Autoindustrie stöhnt über Fahrermangel

04.02.2015 17:29 Uhr
US-Autoindustrie stöhnt über Fahrermangel
Nur die Trucks sehen anders aus in den USA - die Probleme mit dem Fahrermangel gleichen denen in der Alten Welt 
© Foto: Picture Alliance/blickwinkel/Brunbauer

Bis 2022 fehlen aufgrund des Generationswechsels 250.000 bis 300.000 Fahrer in den USA. Schon jetzt können Transporteure keine zusätzlichen Kapazitäten aufbauen, weil sie keine Fahrer finden.

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Leipzig. Die nordamerikanischen Automobilhersteller leiden stark unter dem Mangel an Lkw-Kapazität. Das sagte Ivan Hernandez, Direktor für Transport und Logistik in der Nafta-Zone bei der Daimler AG auf dem Forum Automobillogistik der Bundesvereinigung Logistik (BVL) und des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) in Leipzig. „Die Auslastung der Lkw im Fernverkehr liegt aufgrund der wachsenden US-Wirtschaft bei 94 bis 97 Prozent“, sagt Hernandez. Mittlerweile würden Aufträge für unattraktive Strecken sogar rundweg abgelehnt.

Den Transportunternehmen falle es schwer, zusätzliche Kapazitäten zu schaffen, weil immer weniger Fahrer zur Verfügung stünden. Der Fahrerberuf sei besonders bei jüngeren Amerikanern unattraktiv geworden. Schlechte Gehälter und lange Abwesenheitszeiten von zuhause seien ein Problem. Bis zum Jahr 2022 fehlen aufgrund des Generationswechsels 250.000 bis 300.000 Fahrer. Die Verfügbarkeit von Fahrpersonal wird zudem von strengeren Lenkzeitgesetzen und deren bevorstehender Überwachung mit elektronischen Fahrtenschreibern eingeschränkt. Daimler reagiert auf den Engpass mit einer Optimierung der Transportnetzwerke und dem Aufbau von Cross Docks, dem Einsatz von Short-Sea-Schiffen an der Ostküste und in Mexiko, aber auch mit der Umsiedlung von Lieferanten in Werksnähe. (hel)

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