Budapest. Ungarn erhöht ab Januar 2006 die Autobahngebühren um durchschnittlich 9,75 Prozent. Das gab der ungarische Wirtschafts- und Verkehrsminister Janos Koka nach einem Bericht der Nachrichtenagentur MTI heute bekannt. Der Preis für die obligatorische Mindest-Vignette für Autos, die vier Tage gültig ist, erhöhe sich um vier Prozent auf 1170 Forint (4,70 Euro). Lastwagen-Fahrer müssen für die Ein-Tages-Vignette künftig 35,5 Prozent mehr bezahlen als bisher. Minister Koka sagte, Ungarn werde Anfang 2006 ein um 95 Kilometer längeres Autobahnnetz haben. Das entspreche einem Zuwachs von 14 Prozent. Rechne man hierzu eine Inflation von zwei bis drei Prozent hinzu, wäre eine Erhöhung der Benutzungsgebühren um 17 Prozent gerechtfertigt, meinte der Minister. (dpa/tbu)
Ungarn erhöht Autobahngebühren ab Januar
Ab Anfang nächsten Jahres kostet die Nutzung durchschnittlich fast zehn Prozent mehr