Bremerhaven. Die Geschäftsführer und Personalverantwortlichen von namhafen Speditionen und Industrieunternehmen monierten vor den rund 200 Teilnehmern die teilweise mangelhafte Bereitschaft von Logistikmanagern, ihren Arbeitsort innerhalb eines Unternehmen zu wechseln. Mitarbeiter täten sich nicht nur bei internationalen Einsätzen schwer, selbst ein Wechsel innerhalb Deutschlands bereite oftmals Probleme. Wer aber nicht mobil sei, „hat villeicht irgendwann keinen Job mehr“, sagte Jürgen Völlkopf, Senior Vice President Logistic und Supply Chain vom Medizinproduktehersteller Braun. Thomas Schulz, Geschäftsbereichs- und Personalleiter der Spedition Mosolf, sieht zwar auch Jobchancen für Logistiker mit fixer Standortpräferenz, aber: „Wer Mobilität zeigt, hat bessere Chancen“, so Schulz. Thomas Kepler, Leiter Führungskräfteentwicklung bei Kühne + Nagel, wies darauf hin, dass auch die Deutsche Logistikmanager starke Konkurrenz zum Beispiel auch aus Osteuropa haben. Auch diese Fach- und Führungskräfte seinen sehr gut ausgebildet.
TW-Tage: Logistiker müssen mobil sein
Logistikmanager müssen bereit sein, ihren Arbeitsort regelmäßig zu wechseln. Zu diesem Ergebnis kamen vergangene Woche die Logistikexperten auf den 23. Bremerhavener Transportwesen-Tagen.