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Studie: Grüner Strom und alternative Antriebe sind kein Gegensatz

Eine Studie zeigt: Erneuerbarer Strom und alternative Kraftstoffe schließen sich nicht gegenseitig aus
© Foto: dpa/picture alliance/Fotostand/Gelhot

Das Institut für Wärme und Mobilität fordert die Politik auf, aktiver zu werden.


Datum:
07.10.2021
Autor:
Stefanie Schuhmacher
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Hamburg. In ihrer heute vorgestellten Leitstudie zeigt die Deutsche Energie-Agentur (dena) Wege in eine klimaneutrale Gesellschaft auf. Dabei wird klar: Wir benötigen hierzulande deutlich mehr erneuerbare Energie - sowohl grünen Strom als auch Wasserstoff und alternative flüssige Kraft- und Brennstoffe. Umso wichtiger ist es, dass die Politik nun schnell angemessene Rahmenbedingungen für den Markthochlauf erneuerbarer Fuels schafft. Darauf weist das Institut für Wärme und Mobilität (IWO) hin, das sich als einer von mehr als 70 Projektpartnern an der Studie beteiligt hat.

„Jetzt Weichenstellungen vornehmen“

Entscheidend sei es laut Willig, jetzt endlich entsprechende Weichenstellungen vorzunehmen: „Wir brauchen mehr erneuerbare Energie - so viel und so schnell wie möglich. Im Hinblick auf alternative Fuels sollte die künftige Bundesregierung daher Rahmenbedingungen schaffen, die einen Markthochlauf im industriellen Maßstab ermöglichen. Treibhausgasarme und -neutrale Kraftstoffe sollten künftig zum Beispiel gar nicht mehr oder zumindest deutlich geringer besteuert werden als fossile Kraftstoffe, so wie es der Vorschlag der EU-Kommission zur Überarbeitung der EU-Energiesteuer-Richtlinie vorsieht. Dies wäre ein wichtiger Schritt für den Markthochlauf. Darüber hinaus ist eine Stärkung geeigneter Ausschreibungsprogramme wie zum Beispiel H2 Global erforderlich, um die notwendigen Investitionen in die Herstellung synthetischer Kraftstoffe auch international anzureizen.“ (ste)

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