Hauneck. Stockmeier Chemie aus Bielefeld schied zum 30. April 2009 als Systempartner der Stückgutkooperation 24plus Logistics Network aus. Das Unternehmen wurde erst im Oktober 2008 24plus-Partner. Dies sei unter der Bedingung erfolgt, dass Stockmeier Chemie bis zum 30. April 2009 ihre Logistikaktivitäten in ein eigenes, rechtlich selbständiges Unternehmen einbringt, das im Markt als Speditionsunternehmen auftritt. Diese Vertragsbedingung sei jedoch nicht erfüllt worden, teilt die Stückgutkooperation in einer Presseerklärung mit. Daher würden der Vertrag und die Mitgliedschaft bei 24plus mit Wirkung zum 1. Mai 2009 beendet. „Es war ein innovatives Vorhaben, einen Verlader durch eine Mitgliedschaft in unserem Netzwerk dabei zu unterstützen, ein Speditionsunternehmen zu gründen. Das Experiment ist leider gescheitert, trotz vieler positiver Ansätze, darunter der beabsichtigte Know-how-Transfer zwischen Industrie und Logistik“, so 24plus-Geschäftsführer Peter Baumann. Es sei aber indiskutabel, einem Partner ohne Spediteurverpflichtungen Zugang zu Preis und Leistung des Netzwerkes zu geben. Für die Organisation des Verteilergebietes in Ostwestfalen habe das Ausscheiden des Systempartners keine Auswirkungen. Für den Stockmeier sei im Oktober des vergangenen Jahres ein neues Verteilergebiet geschaffen worden. Baumann: „Jetzt setzen wir die alte und bewährte Gebietsregelung wieder in Kraft.“ Das Verteilergebiet kehrt in die Obhut des 24plus-Partners Schröder Spedition aus Porta Westfalica zurück. (sv)
Stockmeier Chemie scheidet als 24plus-Netzwerkpartner aus
Experiment Verlader als Stückgutspediteur gescheitert