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Schweiz: 20.652 Fahrzeuge bei Schwerverkehrskontrollen beanstandet

In der Schweiz müssen sich Polizei und Zoll bei Lkw-Kontrollen mit ähnlichen Verstößen wie in Deutschland beschäftigen
© Foto: Urs Flüeller/Keystone/picture-alliance

Laut dem schweizerischen Bundesamt für Straßen ist im vergangenen Jahr bei rund 22 Prozent der kontrollierten Lastwagen, Busse und Lieferwagen etwas auszusetzen gewesen.

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Bern.  Im Rahmen vn Schwerverkehrskontrollen sind in der Schweiz im vergangenen Jahr insgesamt 92.481 Lastwagen, Busse und Lieferwagen an speziellen Prüfstationen oder mobil kontrolliert worden. Wie das dafür zuständige Bundesamt für Straßen (ASTRA) am Dienstag mitteilte, gab es dabei 20.652 Beanstandungen. In 5387 Fällen verweigerten die Kontrolleure demnach die Weiterfahrt, bis das Fahrzeug oder die Ladung wieder den Vorschriften entsprachen oder der Chauffeur wieder fahrfähig war.

Am meisten Beanstandungen gab es 2019 nach ASTRA-Angaben mit 9550 Fällen wegen Nichteinhalten von Abmessungen und Gewichten. Dies entspreche einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr um 349 Fälle. In 6589 Fällen wurden demnach technische Mängel festgestellt (2018: 6391 Fälle), davon seien 43 Verstöße wegen Abgastrübung wie Adblue-Manipulationen gewesen (2018: 66 Verstösse). 4319 Beanstandungen gab es im 2019 laut der Schweizer Statistik wegen Nichteinhalten der Arbeits- und Ruhezeiten, was gegenüber 2018 einem Rückgang um 102 Fälle entspricht.

Eine Zunahme der Verstöße stellte die Behörde bei den Geschwindigkeiten mit 440 Fällen (2018: 389) sowie bei den Lizenzen und Ausweisen mit 1085 Fällen fest (2018: 999). 110 Verstöße wegen Alkohol waren allerdings weniger als im Vorjahr  (2018:  127 im Vorjahr. Dasselbe galt für die 214 Missachtungen der Vorschriften bei Gefahrenguttransporten mit (2018: 238). Die ASTRA weißt darauf hin, dass an einem Fahrzeug oder bei einem Fahrer mehrere Beanstandungen möglich sind. (ag)

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