Frankfurt/Main. Die Frachttochter der staatlichen Saudi-arabischen Fluggesellschaft Saudia erhöht ihre Frankfurt-Dienste um 50 Prozent. Bisher landete die Airline viermal wöchentlich mit Vollfrachtern auf Rhein-Main. Beginnend heute kommt ein fünfter Flug dazu und am 1. August folgt eine sechste Frequenz, bestätigte Sprecher Hayman Burhan gegenüber der VerkehrsRundschau.
Eingesetzt werden Boeing 747-400F, die bis zu 120 Tonnen je Start mitnehmen können. Sie verbinden Frankfurt mit den saudi-arabischen Städten Riad und Damman. Darüber hinaus bietet die Fluglinie Spediteuren und Versendern Ziele in Fernost, Zentralasien, Afrika und auf der arabischen Halbinsel mit Umladung der Sendungen auf Anschlussflüge in Riad oder Damman an. Zuständig für den Frachtvertrieb in Deutschland ist der Frankfurter Verkaufsagent Airline Manager System. Wie die Fluglinie zudem ankündigt, erhöht sie auch die Frachterfrequenzen nach Dhaka in Bangladesch, Hongkong und Lagos. Ebenso wie die Stärkung der Frankfurt-Verkehre erfolge dieser Schritt wegen der gestiegenen Nachfrage von Kunden, begründet Vertriebschef Peter Scholten von Saudia Cargo die Maßnahme.
Die stark wachsende Airline betreibt derzeit dreizehn Vollfrachter. Hinzu kommt die Unterflurkapazität ihrer derzeit 145 Passagierflugzeuge für die Beförderung von Luftfrachtsendungen. Im abgelaufenen Jahr beförderte Saudia Cargo 516.000 Tonnen Luftfracht, das ist ein Plus von 21 Prozent gegenüber 2011. (hs)