Es sei aber nicht geplant, die gehaltenen Aktien "wesentlich zu minimieren", erklären die ehemaligen Vertragspartner Hasso Plattner, Dietmar Hopp und Klaus Tschira. Aktuell halten Dietmar Hopp direkt und über seine Stiftung rund 10,5 Prozent, Hasso Plattner zusammen mit seiner Stiftung und Beteiligungsgesellschaft rund 11,8 Prozent sowie Klaus Tschira rund 12,3 Prozent. SAP begründet den Schritt offiziell mit einer weiteren Anpassung an internationale Kapitalmarktgepflogenheiten. Die bisherigen Vertragsparteien seien der Überzeugung, dass die Unabhängigkeit von SAP auch ohne eine konsortiale Bindung der Gründeraktionäre ausreichend gewährleistet ist. Der jetzt aufgelöste Konsortialvertrag regelte ein einheitliches Abstimmungsverhalten in der Hauptversammlung, legte den Vertragsparteien Verkaufsbeschränkungen aus und räumte den Konsortionmitlgiedern ein Vorkaufsrecht ein.
SAP-Gründer machen den Weg frei zum Aktienverkauf
Drei Gründungsaktionäre des Softwareriesen SAP haben ihren Konsortialvertrag aufgelöst und können nun die von ihnen gehaltenen Aktienpakete leichter verkaufen.