Paris. Die Volvo-Tochter Renault Trucks (Lyon) konnte im vergangenen Jahr weltweit sechs Prozent mehr Nutzfahrzeuge absetzen als im Vorjahr. Das gab Vertriebsschef Patrick Mosca in Paris bekannt. Verkauft wurden 74.627 Fahrzeuge. Den stärksten Zuwachs mit 27 Prozent wiesen die Exporte nach Asien und Übersee auf, während das Geschäft in Westeuropa eher stagnierend und im Osten um zwei Prozent rückläufig war. In der Klasse über sechs Tonnen lag Renault am Ende des Jahres in der Europäischen Union mit 10,9 Prozent Marktanteil (– 0,5 Prozent) auf Rang 6 hinter Mercedes, MAN, Iveco, DAF und Volvo. Deutschland rangierte unter den zehn größten Abnehmerländern auf Platz 6. Die Liste wird mit 28.511 Fahrzeugen mit weitem Abstand von Frankreich angeführt vor Spanien (9586), Italien, Iran und Großbritannien. „Auf dem schwierigen deutschen Markt erzielen wir heute keine Gewinne“, musste Mosca einräumen. In dem „Transitland Nr. 1 in Europa“ müsse Renault Trucks aber präsent sein. Momentan arbeite man deshalb an neuen strategischen Überlegungen. (jb)
Renault Trucks: Präsenz ohne Gewinne
Weltweit sechs Prozent mehr – „Deutschland schwieriger Markt"