Reederei Hapag-Lloyd drückt Kosten um 400 Millionen Euro

25.03.2009 17:11 Uhr
Arndt
Reederei verhängt Einstellungsstopp
© Foto: Arndt

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd reagiert auf die Weltwirtschaftskrise mit deutlichen Kostensenkungen

Hamburg. Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd reagiert auf die Weltwirtschaftskrise mit deutlichen Kostensenkungen: „Wir haben im Januar ein massives Programm zur Einsparung von Kosten beschlossen, das 400 Millionen Euro umfasst und bereits in diesem Jahr wirksam wird“, sagte der Vorstandsvorsitzende Michael Behrendt dem „Hamburger Abendblatt“. „Jede Investition, die wir verschieben können, wird verschoben“. Zu den Maßnahmen gehöre unter anderem ein Einstellungsstopp. Am Montag hatte das Hamburger Konsortium Albert Ballin vom TUI-Konzern die Mehrheit an Hapag-Lloyd übernommen, der fünftgrößten Container-Linienreederei der Welt. Zu dem Konsortium gehören unter anderem die Stadt Hamburg und der Unternehmer Klaus-Michael Kühne. Hapag-Lloyd leidet derzeit, wie die gesamte Branche, unter dem rückläufigen Welthandel und sinkenden Gütermengen. „Es wird ein sehr schwieriges Jahr für die Schifffahrt, und es wird alle treffen. Profitabel kann derzeit niemand fahren“, sagte Behrendt der Zeitung. (dpa/sv)

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