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Raben könnte Stückgutmarkt aufmischen

Die Stückgut-Experten (von l. n. r.): M. Bargl (IDS Logistik), K. Heymann (Berater), J. P. Struck (CargoLine), P. Baumann (24Plus), H. Putzmann (Emons), J. Frommeyer (Colo21)
© Foto: VR/Oliver Tamagini

Die Chefs von CargoLine, IDS Logistik, 24plus und Emons verraten, wie sich die Kooperationen-Landschaft im Stückgutmarkt verändert und was auf Spediteure vor Ort zukommt.


Datum:
15.04.2016
Autor:
Eva Hassa
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München. Wenn die Raben-Group Ernst macht und hierzulande ihr eigenes Logistiknetz aufzieht, dann könnte das im deutschen Stückgutmarkt einen Domino-Effekt auslösen. Diese Befürchtung äußerte Peter Struck, Vorsitzender der Geschäftsführung von CargoLine, im Rahmen einer Expertenrunde, zu der die VerkehrsRundschau die Chefs namhafter Speditionsverbünde und -unternehmen wie CargoLine, IDS Logistik, 24plus und Emons geladen hatte.

Noch ist der niederländische Logistikdienstleister Raben ein Gesellschafter der Mittelstandskooperation System Alliance und bringt dort bundesweit acht Standorte ein. „Spätestens in einem Jahr, spätestens in zwei Jahren, wird es aber entsprechende Änderungen geben“, vermutet Struck. Spätestens dann, so seine Prognose, gründen sich im Stückgutmarkt neue Partnerschaften, damit die Netze der einzelnen Speditionskooperationen weiter flächendeckend agieren können.

„Den Kooperationen bleibt gar nichts anders übrig, als stärker zusammenzuarbeiten“, betonte auch Michael Bargl, Geschäftsführer der Speditionskooperation IDS Logistik. Fakt sei, dass es immer weniger Stückgutspeditionen gebe. Allein durch Aufkäufe verliere dieses Segment jedes Jahr zehn Niederlassungen; und es rücke maximal eine neue Stückgutspedition nach. Für IDS Logistik schließt Bargl eine Kooperation mit einer anderen Kooperation vorert aus. „Das streben wir nicht an“, betonte er in der Expertenrunde der VerkehrsRundschau. Auch neue Partner suche IDS „nur bedingt.“

Was die „Kooperation der Kooperationen“ für regionale Partner vor Ort heißt und welche Strategie die Spedition Emons vor diesem Hintergrund verfolgt, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der VerkehrsRundschau VR15/2016, die am 15. April 2016 erscheint. (eh)

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