Bremen. Nach der ersten Protestaktion am gestrigen Mittwoch haben deren Organisatoren einen Streik als weitere Aktion angekündigt. „Es wird einen offiziellen Streik geben“, sagte Björn Hellmers, Pressesprecher der Protestbewegung der VerkehrsRundschau. Allerdings seien das genaue Datum und der Ablauf noch ungewiss. Im Gespräch ist eine zentrale Kundgebung in Berlin. Vorstellbar sei aber auch, dass wichtige Verkehrsknotenpunkte zum Ziel der Aktion werden oder in großen Städten wie Stuttgart, München oder im Ruhrgebiet gestreikt wird. Als ungefähren Zeithorizont für eine solche Aktion nannte Hellmers Mitte bis Ende April. In der Zwischenzeit sollen jeden Mittwoch die Fahrer ihre LKW zu einer Solidarpause zwischen 11.45 Uhr und 13.00 Uhr auf den Autobahnraststätten parken – nach dem Vorbild der Montagsdemonstrationen in der DDR. „Uns ist aber klar, dass wir nicht Jahre Zeit haben, um unsere Forderung nach der Rücknahme der Mauterhöhung durchzusetzen. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage bleiben uns nur wenige Monate oder Wochen“, sagte Hellmers. Deshalb will man auch möglichst bald mit wirksameren Protestaktionen der Forderung Nachdruck verleihen. (cd)
Protestbewegung kündigt Streiks an
Mitte oder Ende April soll es die erste Großkundgebung geben – Bis dahin gibt es jeden Mittwoch Solidarpausen