Berlin. Der Logistikimmobilienentwickler Prologis glaubt an eine gute Zukunft für Logistikunternehmen in China. Aus diesem Grund hat das Unternehmen im Rahmen des Deutschen Logistik-Kongresses in Berlin eine Studie vorgestellt, die die Rolle der chinesischen Sonderwirtschaftszonen sowie technologischer und wirtschaftlicher Entwicklungszonen gezielt untersucht hat. "Wir als amerikanisches Unternehmen haben in China durchweg positive Erfahrungen gemacht", sagte Christian Bischoff, Managing Director Nothern Europe vor Journalisten. "Und das liegt auch an den Sonderwirtschafszonen", fuhr er fort. Das Konzept der Sonderwirtschaftszonen besteht darin, bestimmten, fest definierten Gebieten eines Landes, einen wirtschaftlichen Sonderstatus einzuräumen. Die Studie, die den Titel "China's Special Economic Zones and National Industrie Parks- Door Openers to Economic Reform" trägt, beleuchtet dabei die Schlüsselrolle dieser Sonderwirtschaftszonen als Katalysator für die wirtschaftliche Entwicklung. So hätten sie ausländische Unternehmen bewogen, Investitionen in China zu tätigen, betonte Dianjun Fang, Chinarepräsentant des Fraunhofer-Institutes für Materialfluss und Logistik. Wer sich in chinesischen Industrieparks ansiedle, profitiere unter anderem von verschiedenen Steuervergünstigungen, führte er an. Insgesamt gibt es heute in China vier Sonderwirtschaftszonen und 54 technologische Entwicklungszonen, die speziell auch für Logistikdienstleister attraktiv sind. (stb)
Prologis profitiert von Sonderwirtschaftszonen in China
Logistikimmobilienentwickler legt Studie vor: "Unser Unternehmen hat in China durchweg positive Erfahrungen gemacht."