Trotz der Portosenkung von Anfang des Jahres konnte der Logistikkonzern im dritten Quartal auch dank Einsparungen seinen operativen Gewinn und den Umsatz steigern, teilt das Unternehmen mit Wie die Post in Bonn mitteilte, rechnet sie für das Gesamtjahr 2003 unverändert mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen von mindestens 2,9 Milliarden Euro. Im dritten Quartal stieg der Umsatz von 9,46 Milliarden auf 9,708 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Firmenwertabschreibungen kletterte gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 568 Millionen auf 570 Millionen Euro. Während die Post mit dem Briefgeschäft weniger verdiente, stiegen vor allem die Erträge aus dem Bereich Express/Logistik. Auch bei der Postbank, die im Herbst 2004 an die Börse gehen soll, entwickelte sich das Geschäft weiter positiv. Sie muss allerdings gesunkene Zinserträge verkraften. Die Postbank befinde sich auf dem richtigen Weg, sagte Post-Vorstandschef Klaus Zumwinkel. Er sei zuversichtlich, dass der Börsengang den Unternehmenswert des gesamten Konzerns steigern werde.
Post profitiert von Sparprogramm und steigert Gewinn und Umsatz
Die Deutsche Post wird im laufenden Jahr mit ihrem Sparprogramm Star mindestens 400 Millionen Euro statt der bislang erwarteten 350 Millionen Euro einsparen.