Frankfurt/Main. Die Alpa sieht dadurch 10.000 Jobs in Gefahr, wie es auf deren Webseite heißt. Die Deutsche Post hatte im Zuge ihrer Umstrukturierungspläne für das defizitäre US-Geschäft vor einem Monat angekündigt, mit der Zusammenarbeit jährlich rund 640 Millionen Euro Kosten zu sparen. Beide Unternehmen wollen einen Vertrag unterzeichnen, der die Übertragung des Lufttransports der nationalen und internationalen Produkte von DHL Express innerhalb Nordamerikas an UPS vorsieht. Die Pilotenvereinigungen sehen unter anderem Kartellprobleme und wollen nicht zulassen, dass Frachttransporte einer DHL-Tochter künftig von UPS übernommen werden.
Piloten kämpfen gegen Post-Pläne in den USA
Die geplante Zusammenarbeit der Post-Tochter DHL mit ihrem früheren Erzrivalen UPS in den USA stößt auf Widerstand der Piloten. „Die vorgeschlagene Vereinbarung von DHL und UPS ist ein Betrug an unseren Piloten“, sagte Patrick Walsh von der US-Pilotenvereinigung Alpa einer Mitteilung zufolge, die am Mittwoch auch von der deutschen Vereinigung Cockpit unterstützt wurde.