Outsourcing: Europäische Unternehmen benötigen über 37 Millionen Quadratmeter im Ausland

27.07.2005 16:41 Uhr

Westeuropäische Unternehmen und Institutionen wollen in den nächsten zehn Jahren Dienstleistungen und Produktionsbereiche verlagern, für die sie rund 37,3 Millionen Quadratmeter Flächen im Ausland benötigen.

Frankfurt/Main. Wie der Immobiliendienstleister Cushman & Wakefield Healey & Baker jetzt in „On Outsourcing to EMEA“ veröffentlichte, werden 40 Prozent dieser Flächen in Mittel- und Osteuropa, 34 Prozent in Indien und China, 19 Prozent in Westeuropa und 7 Prozent in andern Ländern weltweit benötigt. „Bislang nahm man an, dass die Mehrheit der Firmen mit Outsourcing-Absichten Indien oder China bevorzugen“, erläutert Christiane Bührsch, Associate Partner in der Client-Solutions-Abteilung von C&W/H&B in Deutschland, „doch obwohl es nach wie vor eine große Nachfrage nach Standorten beziehungsweise dienstleistenden Unternehmen in diesen Ländern gibt, bevorzugen europäische Unternehmen Destinationen in Mittel- und Osteuropa.“ Die meisten europäischen Unternehmen, die planen, Dienstleistungen oder Produktion ins Ausland zu verlagern, kommen aus dem Vereinigten Königreich. Sie geben an, dass sie 62 Prozent der 37,3 Millionen Quadratmeter Flächen für Oursourcing beziehungsweise Offshoring im Ausland benötigen, gefolgt von Deutschland (13 Prozent), Frankreich (9 Prozent), den Niederlanden (3 Prozent), Italien (2,5 Prozent) und anderen europäischen Ländern (zusammen 10 Prozent). Unter den bevorzugten Destinationen in Mittel- und Osteuropa bieten Tschechien, Ungarn und Polen outsourcenden Firmen besonders hohe Anreize: Neben niedrigen Arbeitskosten, einem großen Angebot von gut qualifizierten Arbeitnehmern und der angestrebten Mitgliedschaft in der Europäischen Union, sind es nicht zuletzt die kulturelle Nähe zu Westeuropa und auch die gleichen Zeitzonen, die das Outsourcing weniger schwierig und riskant erscheinen lassen.

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