Österreichische Mautbetreiber: Deutsche Lastwagen nicht vorbereitet

22.10.2003 06:00 Uhr

Nur wenige LKW haben schon die am 1.1.2004 erforderliche Go-Box

Berlin. Die Betreiberfirma der Österreichischen Maut hat deutschen Lastwagen- und Busunternehmern mangelnde Vorbereitung auf die Einführung der österreichischen Maut vorgeworfen. Bislang seien lediglich 13,5 Prozent der nach Österreich fahrenden Lastwagen und Busse für den Betriebsstart am 1. Januar 2004 gerüstet, sagte der Geschäftsführer der österreichischen Europpass, Peter Newole, am Montag in Berlin. Wer nach dem Jahreswechsel ohne so genannte "Go- Box" nach Österreich fahre, müsse mit stundenlangen Staus rechnen. In Österreich gilt vom kommenden Jahr an eine Maut für Fahrzeuge von mehr als 3,5 Tonnen. Sie müssen eine "Go-Box" mitführen. Diese kostet fünf Euro und kann von den Fahrern an der Windschutzscheibe installiert werden. Bezahlt wird im Nachhinein über die Box mit Kredit- oder Tankkarte. Bis Ende November sollen die Geräte den Unternehmen noch ohne Zustellungskosten zugesandt werden. (vr/dpa)

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